Online-Archiv
2008
Leseprobe Heft 1/2008
Das Heft 1/2008 mit dem Schwerpunktthema "Aggression" erscheint Ende Oktober 2009. Hier ist eine erste Leseprobe zu finden
pdf-Download (90.2 KB) Titelblatt 1/2008
Vorschau des Titelblatts
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2007
Heft 1/2007 (Themenschwerpunkt: Traumatherapie)
Diese PDF-Datei enthält das Heft 1-2007 ohne die Abbildungen in der Heftmitte.
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Diese Bilder sind in die Heftmitte einzuheften.
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2006
Heft 1/2006 (Themenschwerpunkt Arbeit mit alten Menschen)
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2005
Heft 1/2005 (Themenschwerpunkt: Wege zum Körper)
Diese PDF-Datei enthält das ganze Heft 1-2005.
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2004
Annette Bahner: Behandlungsbericht Marasuto
Die erfolgreiche Spiel- und Bewegungstherapie eines Kindergartenkindes nach fortgesetztem sexuellen Missbrauch
"Im Nachfolgenden schildere ich den Therapieverlauf bei einem vier- später
fünfjährigen Kind in einer Erziehungsberatungsstelle nach fortdauerndem
sexuellen Missbrauch. Ich habe diesen Fall ausgewählt, um die vielfältigen
Möglichkeiten der Integrativen Bewegungstherapie in einer von den
Rahmenbedingungen her schwierigen Situation darzustellen, die unter anderem
davon geprägt war, dass es weder mit dem Kind noch mit der Mutter direkte
sprachliche Verständigungsmöglichkeiten gab und mir die sozialen und
kulturellen Hintergründe der Familie fremd waren...." mehr:
pdf-Download (439.5 KB) Heft 1/2004
Diese Datei enthält das ganze Heft 1/2004 mit folgenden Artikeln:
Annette Höhmann-Kost: Editorial
Annette Bahner: Behandlungsbericht Marasuto - Die erfolgreiche Spiel- und Bewegungstherapie eines Kindergartenkindes nach fortgesetztem sexuellen Missbrauch
Julia Daller: Tagungsbericht – „Neue Wege“ in Aulendorf
Stephan Fuchs-Lustenberger: Tagungsbericht – „10 Jahre SBIBT“
Julia Daller: Buchbesprechung: Abresch „Zähneknirschen – Zähnepressen – Kiefer- & Kopfschmerzen“
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2003
Heinrich Dauber: Gindlertradition und Gestaltpädagogik
"Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht nicht der menschliche Körper, sondern der
Mensch. Der Mensch als Ganzes in all seinen Beziehungsmöglichkeiten zu sich,
zu seinem Körper, zu seinem Leben und zu seiner Umwelt.
Elsa GINDLER (1931)..." mehr:
pdf-Download (230.1 KB) Frank Siegele, Annette Höhmann-Kost: Das Konzept der "Arbeit an sich selbst"
Die Kampfkünste als ein Weg der Übung in der bewegungszentrierten Suchtbehandlung
"Das Konzept der "Arbeit an sich selbst" als identitätsstiftender Prozess, spielt im Integrativen Ansatz eine zentrale Rolle. H.G. Petzold hat dieses Konzept in Verbindung mit Integrativer Traumatherapie explizit dargelegt (IT 4/2001, Seite 344-412) und seine Arbeit ist unser Ausgangspunkt. Wir beschreiben ausgewählte bewegungstherapeutische Aspekte dieses Konzeptes im Bereich der Drogentherapie. Dabei gehen wir schwerpunktmäßig von Elementen aus den Kampfkünsten aus und heben hier insbesondere die Bedeutung des Übens und der Übungen hervor...." mehr:
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2002
Ingrid Ingeborg Koop: Das Leibparadigma in der Traumatherapie
Erfahrungen aus der Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen und Gefolterten
"Der folgende Artikel entstand auf dem Hintergrund meiner langjährigen Erfahrungen in der Traumatherapie, v.a. mit traumatisierten Flüchtlingen und Folterüberlebenden, und meiner Verbindung als Psychotherapeutin mit der Integrativen Bewegungstherapie. Seit Beginn meiner traumatherapeutischen Arbeit war mir die Leiborientierung im therapeutischen Denken und Handeln hilfreich und hat sich m.E. gerade in der Praxis mit extremtraumatisierten Menschen als grundlegend erwiesen. Jenseits der in den letzten Jahren entstandenen Trends zur Traumatherapie, jenseits von Phasenmodellen und dem Streit um Traumakonfrontation als Königsweg möchte ich ein Verständnis von Integrativer Traumatherapie anregen, das den Menschen in seiner Leiblichkeit zum Ausgangs- und Endpunkt in der Therapie erklärt.
Dieses Ausgangsparadigma ist nicht nur der Traumatherapie eigen...." mehr:
pdf-Download (139.7 KB) Elena Ossola: Integrative Bewegungstherapie mit PatientInnen einer Entzugsstation
betrachtet unter dem Aspekt des Konzeptes "Die vier Wege der Heilung"
"Zusammenfassung: Die vorliegende Arbeit stellt Theorie und Praxis der Bewegungsarbeit mit der Gruppe der Entzugsstation in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Herisau vor. Zum dichten (Gruppen-) Therapieprogramm gehören zwei Einheiten "Bewegung und Sport" in der Woche. Eine davon wird auf der Basis von Integrativer Bewegungstherapie geleitet; diese wiederum beruft sich auf die Konzepte der Integrativen Therapie. Eines dieser Konzepte, "Die vier Wege der Heilung", wird hier im Wesentlichen vorgestellt und auch seine Bedeutung für die Bewegungsarbeit. Im Weiteren wird die Wichtigkeit von Gruppenprozessen für die Entwicklung jedes Einzelnen betont. Einige Überlegungen zur Gestaltung der Stunden sowie die Beschreibung einer Auswahl von Ballspielen geben Einblick in die praktische Gestaltung der Arbeit." mehr:
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1999
Hilarion G. Petzold: Body Narratives - Leibtherapeutische Behandlung von TraumapatientInnen
Traumatische und Posttraumatische Erfahrungen aus Sicht der Integrativen Therapie
"Zusammenfassung: Der ultimative Ort von Gewalt ist der menschliche Leib, der gequält, gefoltert, eingekerkert, getötet wird. Traumatische Erfahrungen werden in das Leibgedächtnis mit unbarmherzigem Griffel eingeschrieben, eine Traumaphysiologie, die über den Leib hereinbricht und den ganzen Menschen ergreift. Zuweilen bleiben unauslöschliche Spuren. Die Leibtherapie muss - will sie hilfreich sein - Wege finden, diese Narrative umzuschreiben ohne zu retraumatisieren, denn diese Gefahr ist groß. Ihre herkömmlichen Konzepte der emotionalen Aktivierung greifen nicht, sind “riskante Therapie”. Neue Wege müssen gefunden werden, über sie, eine integrative, leiborientierte Traumatherapie soll berichtet werden." mehr:
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1998
Werner van Haren: Integrative Leib- und Bewegungstherapie als körperorientierte Psychotherapie
"Der Körper fristet in der Psychotherapie schon länger nicht mehr das kümmerliche
Dasein früherer Jahrzehnte (Müller-Braunschweig 1997). Er verschaffte sich eine ihm angemessenere Bedeutung zunächst außerhalb der Richtlinienverfahren, die sicher bis in die 70er Jahre auch Mainstreamverfahren waren: Diverse Spielarten der humanistischen Psychologie bezogen explizit körperorientierte Methoden oder Übungen mit ein. Die relevanteste, fast schon populäre, war sicher die bioenergetische Methode Lowens..." mehr:
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1997
Monika Bauder: Naturerleben
Integrative Bewegungstherapie in Gruppen im klinischen Kontext
"Für meine Arbeit als Bewegungstherapeutin an einer Fachklinik für Psychosomatik/ Psychotherapie stehen mir verschiedene Behandlungsräume zur Verfügung:
- die Turnhalle
- der sog. ”Grüne Raum ” ( ein umgebauter Wintergarten )
- ein Raum für Einzeltherapie
- und der Kurpark
Ungern und unfreiwillig nützte ich ihn - den Park : als Flucht vor Baulärm oder
unerträglicher sommerlicher Hitze - eine ”Notlösung” also. Etwas nachdenklicher
wurde ich, wenn Patienten sich wünschten, die Bewegungstherapiestunde im
Park, im Freien, an der frischen Luft zu verbringen...." mehr:
pdf-Download (46.6 KB) Christine Schad: Berührung und Berührtheit
Eine Kasuistik aus dem Bereich früher Schädigungen
"....Ich beziehe mich im Folgenden auf die bewegungstherapeutische Einzel- und Gruppenarbeit mit einer alleinerziehenden Mutter, deren Kind in einem heilpädagogischen Kindergarten untergebracht war. Ihr Leben war bestimmt von Dimensionen des Verlorenseins und der Verlassenheit, die sich äußerten in beschädigter Leiblichkeit, fremdbestimmter Identität, Verlust von Selbstbewußtsein, fragiler Beziehungs- und Lebensgemeinschaft, Sinnlosigkeit und Sinnentleerung.
Der beschriebene 1 1/2 jährige Prozeß zeigt den zunehmenden Gewinn von Identität und Selbstbestimmung durch Bewußtseinsarbeit und die daraus resultierende Erweiterung von Handlungskompetenzen verbunden mit einer zunehmenden Änderung festgeschriebener Narrative...." mehr:
pdf-Download (51.2 KB) Martha Lütticken: Integrative Bewegungstherapie mit Migranten
Überarbeitetes Referat gehalten auf dem 10. Kongreß für Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGVT in Berlin, 20.-25. Februar 1994
"Ich bin selbst Migrantin und lebe seit 20 Jahren in Deutschland. Gegen Ende meiner Ausbildung am FPI stellte sich heraus, daß ich nur dann die Heilkundeerlaubnis bekäme, wenn ich Deutsche wäre. In mir kam ein heftiger Widerstand auf, meinen paraguayischen Paß abzugeben und auf meine paraguayische Staatsangehörigkeit zu verzichten!; beides verlangte die deutsche Behörde bei einer Einbürgerung. Ich geriet in eine Krise: was bin ich dann? ich bin doch keine Deutsche! und wenn ich den Paß abgebe, was gebe ich noch alles ab? Ich besuchte ein Seminar bei Dr.P.Heinl, das sich diesem Thema widmete. Während des Seminars kamen Fragen auf: Worum geht es mir? Verlöre ich wirklich meine paraguayische Identität durch die Paßabgabe und die Verzichtserklärung? Wo genau stand ich zwischen Paraguay und Deutschland? Wer und was war, bin ich?..." mehr:
pdf-Download (60.2 KB) Michael Voutta-Voß (†): Entspannungstechniken in der Integrativen Therapie
Teil 1: theoretische und praxeologische Grundlagen
"Bereits vorwissenschaftliche Praktiken gingen davon aus, daß für leibliche Gesundheit eine sinnvolle, ausgewogene Abfolge erhöhter und verminderter Aktivität, von Perioden der Anspannung und Lockerung, Zusammenziehen und Lösung notwendig ist. Dabei stand jedoch ursprünglich eine auf die Alltagsbelastungen bezogene kompensatorisch - hedonistische Komponente im Vordergrund (Vaitl 1993). Entspannungsmethoden wurden jedoch auch schon früh zur Behandlung verschiedener Störungen und Erkrankungen eingesetzt, wenn auch eine systematische Einordnung dieser Verfahren in Gesundheits- und Krankheitslehren fehlte (Ellenberger 1979)...." mehr:
pdf-Download (232.4 KB) Michael Voutta-Voß (†): Entspannungstechniken in der Integrativen Therapie
Teil 2
"Zusammenfassung: Tonusregulierende Techniken werden in einem systematischen multimodalen Behandlungskonzept dargestellt und im Therapiesystem der Integrativen Therapie eingeordnet." mehr:
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1996
Bernward Weiß: Psychotherapeutische Kompetenz und psychotherapeutische Vorberufe - ein berufspolitisches Forum
Vortrag auf der Jahrestagung der DGIB vom 7.- 9. Juni 1996 in Hückeswagen
"...Im Auftrag der DGIB habe ich am 10. 2. 1996 als Beobachter an dem Gründungstreffen des Deutschen Dachverbandes für Psychotherapie in Frankfurt teilgenommen. Ca. 30 Verbände und Institutionen waren anwesend. Der Verband wurde gegen den vehementen Einfluß der Richtlinienverbände, auch gegen die Meinung der AGPF gegründet. Die Mehrzahl der anwesenden Institutionen und Gruppierungen vertraten psychotherapeutisch tätige Personen, die aus anderen Berufsgruppen kamen als die der Psychologen oder Ärzte. Die viel zu kurze Diskussion verlief kontrovers. Die Haltung der etablierten Verbände die anderen Berufsgruppen auszugrenzen gelang nicht...." mehr:
pdf-Download (137.8 KB) Martin J. Waibel: Borderline-Erkrankung und Integrative Bewegungstherapie
Geschichte, Diagnose, Genese und vergleichende therapeutische Ansätze in Klinik und Praxis dargestellt anhand einer Fallbeschreibung und ergänzender kasuistischer Beispiele
"Eine Aussage von einer meiner ersten „Borderline-PatientInnen“ werde ich wohl
mein Leben lang nicht mehr vergessen: ... was ich da bräuchte?, vielleicht in den Arm genommen zu werden, aber ich würde mir immer noch lieber die Zunge
abbeißen, als das zuzugeben... Das war Anna, eine Patientin die ich zu Beginn einer ambulanten Therapie fragte, was sie denn in diesen schwierigen Situationen bräuchte, die sie mir schilderte. Anna wurde mit 18 Jahren zum ersten Mal in die Klinik mit der Diagnose „neurotische Depression mit zwanghaften Zügen“ eingewiesen. Sie hatte damals noch nicht die spezifische Diagnose einer Borderline-Erkrankung. Diese Diagnose wurde ergänzend infolge des ersten und des zweiten Klinikaufenthalts gestellt...." mehr:
pdf-Download (175.2 KB) Cristian Dirjack: "Striving to better oft, we mar what is good"
oder die einfache englische Art der speziellen Bewegungserziehung
"In Großbritannien existiert seit den 80er Jahren ein Konzept der speziellen Bewegungserziehung, welches unter dem Namen "Relationship Play" bekannt ist. Während dieser Ansatz bereits in anderen europäischen Ländern (Benelux, Ungarn) Anerkennung und Verbreitung gefunden hat, blieb er bisher in Deutschland relativ unbekannt.
Der Begriff Mototherapie ist in Großbritannien unüblich. Was Mototherapie ist, bzw.
damit zu tun hat wird landläufig unter dem Begriff "special physical education" und
"remedial education" 'gehandelt'. Spricht man in England von kindlicher Bewegungsentwicklung ist der Name Veronica SHERBORNE nicht zu übergehen. An ihre Person ist ein eigenständiger bewegungspädagogischer/therapeutischer Ansatz ("Relationship Play") gebunden, den ich hier als Beispiel einer englischen Mototherapie vorstellen möchte..." mehr:
pdf-Download (102.8 KB) Gisela Endel: Therapeutische Arbeit unter Kriegsbedingungen
(aus MEDICA-Bulletin, April 1996)
"Die Freiburgerin Gisela Endel (Körpertherapeutin und Gruppenleiterin) arbeitet seit 1
½ Jahren immer wieder für einige Wochen ins Bosnien in einem Therapiezentrum von
MEDICA. Dort werden Frauen medizinisch und psychotherapeutisch versorgt, die
Vergewaltigungen und andere Traumatisierungen überlebt haben. MEDICA bemüht
sich auch, den Frauen eine Ausbildung und Berufstätigkeit zu ermöglichen. Teamfrauen und Bewohnerinnen der insgesamt drei MEDICA-Häuser bilden mit ihrer
muslimischen, serbischen oder kroatischen Herkunft eine multi-ethnische Gemeinschaft und verweigern damit die Teilungen, die die Täter geschaffen haben.
Gisela Endel arbeitet mit Therapeutinnen, traumatisierten Frauen und Angestellten des Zentrums therapeutisch und hat ihre Erfahrungen in dem folgenden Bericht
beschrieben..." mehr:
pdf-Download (106.9 KB) Anette Herzer-Kleffner Integrative Bewegungstherapie mit Patienten aus dem schizophrenen Formenkreis
Bewegungsarbeit mit psychotischen Menschen
"Ich drehe mich im Kreise!
Ausspruch eines Patienten in der Bewegungstherapiestunde. Im Kreise drehen - er meinte das so:Ich bin hier in der Klinik - ich bin ja krank - bekomme Medikamente und muß Therapie machen. Ich bin hier schon öfters gewesen - nehme auch zu Hause die Medikamente - mal geht es mir gut - auch bei der Arbeit - und dann kommt wieder die Psychose.
Vorwiegend arbeite ich mit Psychotikern auf einer akut offenen Station. Um dem Geisteskranken zu helfen muß man ihn lieben, sagte der Psychiater Esquirol (1772-1840)...." mehr:
pdf-Download (149.4 KB) Ilse Orth: Heilung durch Bewegung
Überlegungen zu Diagnostik, Indikation und Therapeutik in der Integrativen Leib- und Bewegungstherapie
Vortrag auf der Jahrestagung der "Deutschen Gesellschaft für Integrative Bewegungstherapie" (DGIB): "Heilung durch Bewegung", 7.-9. Juni 1996, Hückeswagen
"Tagungsthemen haben in der Regel einen Kontext. Sie sind implizit oder explizit der Ausdruck eines Anliegens, eines Interesses. In einer Tagung über Heilung durch Bewegung in der Integrativen Bewegungstherapie artikuliert sich im Thema entweder eine offene Frage der Tagungsteilnehmer, oder es handelt sich um eine affirmative Aussage zum Stand der Methode. Vielleicht verbindet sich auch beides. Weiterhin wäre zu fragen, ob sich im Tagungsthema nicht eine Tradition leib- und bewegungstherapeutischer Verfahren fortschreibt oder sich in ihm eine übergeordnete Fragestellung aus dem Zeitgeist, dem kulturellen Zusammenhang verbirgt. Da es in diesem Vortrag um Fragen der Indikation gehen soll, womit immer auch die Frage der Diagnose eingeschlossen ist, ist es sinnvoll, den diagnostischen Blick auch einmal auf das Motto der Tagung selbst zu lenken: Heilung durch Bewegung." mehr:
pdf-Download (175.4 KB) Alfons Wörmer-Aigmüller: Möglichkeiten thymopraktischer bzw. psychosomatisch orientierter Behandlung in der Integrativen fokalen Kurzzeittherapie
"Das Angebot einer psychotherapeutischen Begleitung im Erholungs- und Genesungsheim der Salzburger Gebietskrankenkasse in Goldegg, 70 km südlich von
Salzburg, wird von überraschend vielen Patienten in Anspruch genommen. Die
kurze Verweildauer der Patienten von drei Wochen hat neben der Grenzen psychotherapeutischer Arbeit auch Chancen.
Die folgenden Falldarstellungen wurden nach dem Gesichtspunkt hoher Effizienz
ausgewählt, Patienten also, mit denen ein vollständiger Therapieverlauf mit Initialphase, Aktionsphase, Integrationsphase und Neuorientierungsphase möglich war. Die Falldarstellungen haben gemeinsam, daß sie erfolgreiche Therapieverläufe
sind. Welche Voraussetzungen und Bedingungen dazu geführt haben, möge vorliegende Arbeit veranschaulichen..." mehr:
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1995
Antonio Bettinaglio: Die Praxis der Integrativen Bewegungstherapie in der Psychiatrie
Falldarstellung einer Gruppensitzung
"Daß Patienten stationärer Einrichtungen, wie sie eine psychiatrische Klinik darstellt, kaum im Zustand regulärer Kompensation und Zurechnungsfähigkeit sind, den wir als Basis seelischer Gesundheit als selbstverständlich voraussetzen, habe ich andernorts ausführlich beschrieben. Die Klinikeinweisung steht oft für eine Krise, welche sich dadurch auszeichnet, das die normalerweise ausreichenden Strukturierung- und Kompensationskompetenz des Ich's versagten. Die Faktizität einer so tiefgreifenden Maßnahme, wie sie eine Klinikeinweisung darstellt, beleuchtet
die Not, in der sich nicht nur der Patient oder die Patientin, sondern oft auch deren soziale Umgebung befindet..." mehr:
pdf-Download (158.6 KB) Bibliographie zur Integrativen Bewegungstherapie
(Stand: 30.11.95)
Diese Bibliographie ist der erste Versuch, darin alle Artikel und Bücher aufnehmen, die sich mit der Integrativen Bewegungstherapie befassen bzw. in denen die IBT vergleichend erwähnt wird. Auch unveröffentlichte Titel und Werke wurden mit aufgenommen. Die Einteilung erfolgt nach dem Aufbau des "Tree of Science". mehr:
pdf-Download (113 KB) Wolfgang Blankenburg / Horst Haltenhof: Selbst und Leib
Ein phänomenologischer Zugang
"Selbst und Leib sind mehrdeutige Begriffe. Der Alltagssprache entstammend, haben sie im wissenschaftlichen Sprachgebrauch unterschiedliche Bedeutungen angenommen. So wird das Selbst oft scharf gegen das Ich abgegrenzt. Wir ziehen diesen Trennungsstrich hier nicht, sondern verstehen unter Selbst die gesamte Subjektivität des Menschen mit der ihr eigentümlichen Rückbezüglichkeit. Und als "Leib" bezeichnen wir nicht den vergegenständlichten Körper, auch nicht nur den belebten Körper, sondern diesen erst, wenn er Zeichen einer Belebtheit zeigt, die sich nicht allein als unerläßliche Bedingung, sondern zumindest partiell zugleich als Ausdruck und vor allem Organ seelischen Erlebens erweist. Eine ähnliche Gegenüberstellung von "Selbst" und Leib thematisiert der Arbeitskreis um Th. v. Uexküll. Wichtig ist nicht allein die Propriozeptivität (wie sie vor allem v. Uexküll betont), sondern ebensosehr, daß zur Selbstreferentialität zugleich auch die Aufhebung der Rückmeldung gehört im Sinne einer relativen Leibtransparenz..." mehr:
pdf-Download (119.7 KB) Interview m. Mechthild Herold: "Es findet sich immer ein Weg"
Bewegungstherapie mit Schwerkranken im ländlichen Umfeld
"Mit diesem Interview setzen wir unsere Reihe über die verschiedenen Praxisfelder der IBT fort. Mechthild Herold aus Riedstadt war bereit, etwas über ihre Arbeit zu erzählen. Wir freuen uns darüber besonders, weil sie ihre Praxis in einem kleinen Ort hat und uns damit Gelegenheit gibt, die Möglichkeiten einer Praxis auf dem Land kennenzulernen." mehr:
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1994
Gabriele und Wolfgang Glitscher: Der Prozeß ist das Ziel !
Elemente aus Aikido/Gestalttherapie und der Arbeit mit kreativen Medien als Methode zur Teamentwicklung
"I. Teile dich - und herrsche !
Der europäische Mensch teilte schon vor langer Zeit seine inneren und äußeren Verbindungen, indem er den Körper (Soma) von der Seele (Psyche) trennte. Diese aus den orphischen Mythen stammende Spaltung wurde von Francis Bacon (1561-1626) in die Welt hinaus definiert und zur wissenschaftlichen und investigatorischen Methode erhoben. Bacon forderte, sich die Natur mit dem Verstand gefügig und zur Sklavin zu machen, sie auf ihren Irrwegen mit Hunden zu hetzen und auf die Folter zu spannen, bis sie ihre Geheimnisse preisgibt. Bacons Geisteswelt wurde von Réne Descartes (1596-1650) weiterentwickelt, der wissenschaftliche Erkenntnisse dazu benutzte, sich zum Meister und Besitzer der Natur zu machen. In der Fortführung dieser Vorgaben entwickelte der Europäer ein beziehungsloses, herrschaftsorientiertes und von seinen Gefühlen abgetrenntes Verhältnis zu sich und seiner Umwelt..." mehr:
pdf-Download (129.4 KB) Annette Höhmann: Das Ko-respondenzmodell der Integrativen Bewegungstherapie
Teil eines Vortrages auf dem Körpertherapie-Seminar Bad Salzuflen - Vlotho vom 12. bis 15. Mai 1994
"Das Wort Ko-respondenz setzt sich aus dem Lateinischen Ko- was soviel wie Mit bedeutet und respondere = antworten zusammen. In der Integrativen Therapie verstehen wir darunter: mit Jemandem in wechselseitige und ganzheitliche Beziehung und Auseinandersetzung treten, ein wechselseitiges Antworten in einem gemeinsamen Prozess auf der Basis der gegenseitigen Wertschätzung. Um dieses Mit-einander, diese gegenseitige Bezogenheit hervorzuheben, benutzen wir die Schreibweise: Ko-respondenz. In der Umgangssprache gibt es einen schönen Satz der einen gelungenen Ko-respondenzprozeß zum Ausdruck bringt: Ich verstehe mich gut mir dir. Ein Beispiel für einen nicht gelungenen Ko-respondenzprozeß ist Krieg.
Das Ko-respondenzmodell ist ein zentrales Handlungskonzept für die I.T., in dem therapeutisches Handeln begründet wird und zwar in bezug auf Theorie und Praxis. Der Handlungsbegriff ist dabei sehr weit gefaßt und schließt sprachliches und nichtsprachliches Handeln ein..." mehr:
pdf-Download (129 KB) Dörte-Maria Zorr: Die Entwicklung der Bewegungstherapie im Osten Deutschlands
Vortrag auf der DGIB-Tagung in Hückeswagen
"....Eine Frage zu meinem Vortrag: "Ja- es ist sicher interessant zu hören, auf welchen westlichen Methoden SIE aufgebaut haben," - hat mich gereizt in der frühen Geschichte von Körperbewegung und Körperausdruck nachzulesen. Gibt es ostdeutsche und westdeutsche Geschichte von Bewegung?
Dalcroze, Laban, Jacobi, Palucca, Gindler hatten wohl solche Überlegungen nicht und Berlin ,Leipzig und Dresden lagen schon immer im Osten von Deutschland. Bewegungsentwicklung und therapeutische Einflußnahme hatten immer schon auch eine politische Dimension und einen dementsprechenden Ausdruck. Da hat sich viel ereignet in den Jahren zwischen 1920 und 1960. Meine Ausbildung als Physiotherapeutin habe ich 1968 an der Medizinischen Fachschule der Medizinischen Akademie Dresden beendet. Meine Lehrerin und Therapeutin Katharina Knauth, die später mit Prof. Edel eine Publikation über Atemtherapie herausgegeben hat, war in
Dresden mit ihrer besonderen Art von Ausdrucksgymnastik bekannt. Sie hatte in ihrer Arbeit einen Zusammenhang hergestellt zwischen emotionalem Erleben und körperlichem Ausdruck, wurde dafür von offizieller Seite kritisch beäugt und von Schülern manchmal beschmunzelt..." mehr:
pdf-Download (126.1 KB) Brigitte Böttcher: Zur Konzentrativen Entspannung
Relaxationsmethode im Grenzbereich zwischen Physiotherapie und Psychotherapie
"Lösungs- und Entspannungstechniken, wie auch Relaxationsverfahren mit übendem oder trainierendem Charakter zur Spannungsregulation gibt es eine Vielzahl. Das macht es nicht leicht, methodische Vorgehensweisen und Zielsetzungen zu unterscheiden und damit durchschaubar darzustellen. Denkt man zum Beispiel an die gesamte Palette der Atemtherapie, an die Körpertastarbeit nach Engeling, an die Progressive Relaxation nach Jacobson, an Yoga, die Feldenkrais-Methode bis hin zur Funktionellen Entspannung nach Fuchs und zur Konzentrativen Bewegungstherapie, dann ist allen diesen Techniken und Verfahren körperbezogenes Üben gemeinsam, obwohl ganz unterschiedliche Wege für therapeutische Anliegen eingeschlagen werden." mehr:
pdf-Download (140 KB) Ilse Orth: Der "domestizierte Körper"
Die Behandlung "beschädigter Leiblichkeit" in der Integrativen Therapie
"....Psychisches Geschehen gründet in der Leiblichkeit. Es ist ohne diese nicht denkbar. "Rein seelische" Erkrankung - z. B. Depressionen, Phobien, Zwänge - zeigen bei sorgfältiger Betrachtung eine spezifische Somatik (man denke an das flache Atemmuster und den niedrigen Tonus bei depressiven Patienten, das eingeengte Atemverhalten und die hohe Verspanntheit bei vielen Zwangskranken usw.), ganz zu schweigen von den spezifischen Leibempfindungen, die für diese Krankheitsbilder charakteristisch sind...." mehr:
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1993
Hilarion G. Petzold: Die heilende Kraft des Schöpferischen
"'... und die Schönheit rettet die Welt ', meinte Dostojewski und „äußerte damit eine große Hoffnung am Vorabend großer Zerrissenheiten an der Schwelle zu einer Zeit, die erstmals "Weltkriege" hervorbringen konnte. Er wusste um das heraufdämmernde Chaos und er wusste auch um die gewaltige Kraft des Schöpferischen, die ihn immer wieder über seine persönlichen Abgründe hinweggerettet hat und ihm ermöglichte, mit seinem Werk - trotz und wegen aller Finsternis, die er darin gestaltete - zur Schönheit der Welt beizutragen...." mehr:
pdf-Download (84.9 KB) Matthias von Saldern: Budo und Gewalt
Verkürzter Eröffnungsvortrag von der Tagung "Der Weg ist das Ziel" in Berlingen, Schweiz vom 17.9.-19.9.1993
"Zusammenfassung: Im Zentrum der Überlegungen steht die These, dass die Budo-Künste zur Gewalt führen. Diese These konnte vor allem durch sachlich falsche mediale Vermittlungsprozesse entstehen. Diese These selbst ist durch wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt. Die Budo-Künste eignen sich bei grundlegender Kenntnis als eine Möglichkeit der Integrativen Bewegungstherapie."
pdf-Download (36.4 KB) Sicco Henk van der Mei: Integrative Bewegungstherapie als Verbindung funktionaler und psychomotorischer Behandlung bei seniler Demenz in der Psychogeriatrie (Teil 2)
Zusammenfassung: Dieser Beitrag hat die psychomotorische Therapie bei psychogeriatrischen Patienten innerhalb der Krankengymnastik zum Thema. Der Schwerpunkt dieser Therapie liegt auf der psychosozialen Problematik innerhalb der Psychogeriatrie und deren psychomotorisch - integrativ - bewegungstherapeutischen Behandlung. Am Ende des Beitrages werden zwei Beispiele dieser Behandlung beschrieben
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1992
Peter Uffelmann: Berufliche Identität Integrativer Bewegungstherapeuten
Vortrag auf der IBT-Jahrestagung 1992 (22.-24.05.92)
"Ursprünglich hatte ich vor, das Thema meines Kurzreferates folgendermaßen zu formulieren: Vernachlässigte Aspekte der beruflichen Identität der Integrativen Bewegungstherapeuten: Geld, Macht, Anerkennung. Davon habe ich Abstand genommen, weil mich das Nachdenken darüber depressiv machte. Nichts desto weniger möchte ich versuchen, entlang der berufspolitischen Probleme Inte-grativer BewegungstherapeutInnen einige Impulse zu setzen, in der Hoffnung, die Diskussion darüber anzuregen. Mir geht es dabei um eine vorläufige, selbstkritische Bilanz, die natürlich subjektiv gefärbt ist und um das Aufzeigen einiger Perspektiven." mehr:
pdf-Download (89.1 KB) Martin J. Waibel: Wege der Identität in der Psychosomatischen Klinik
Vortrag auf der IBT-Jahrestagung 1992 (22.-24.05.92)
"...die Geschichte der psychosomatischen Kliniken ist wohl mindestens so alt wie unser 20 Jhdt. und ich möchte mich heute mit Euch zusammen neben anderen Wegen auch ein Stück auf die Geschichtswege der Identität von psychosomatischen / psychotherapeutischen Kliniken machen, denn ich glaube nur so können wir den Kontext unserer Arbeit in der Klinik verstehen und vielleicht auch dadurch Identität gewinnen. Dazu ein amüsanter Therapiebericht aus der ersten psychosomatischen Einrichtung um die Jahrhundertwende..." mehr:
pdf-Download (119.6 KB) Hilarion G. Petzold: Einige Überlegungen zur einem differentiellen und integrativen Bewegungskonzept
"Durch die grundsätzliche Intentionalität des Leibes, der mit seiner sensorischen und motorischen Ausstattung auf die Welt gerichtet ist, von dem Faktum her, daß der Leib als lebendiger auch stets bewegter, emotiver, sich bewegender ist - das Atmungsgeschehen macht dies deutlich - von der ständigen Mitbewegung mit den Geschehnissen des Feldes her, wird es notwendig, einen „relationalen Bewegungsbegriff“ zu konzipieren, der nicht nur den Organismus als Initiator von Bewegung sieht, sondern diese aus der Konvergenz vielfältiger Kräfte im Feld entstehen läßt....." mehr:
pdf-Download (113.6 KB) Antonio Bettinaglio: Integrative Bewegungstherapie und Aikido in der Behandlung psychiatrischer Patienten
Vortrag auf der Tagung "Der Weg ist das Ziel" in Berlingen, Schweiz vom 17.9.-19.9.1993
"Der vorliegende Vortrag setzt für Uneingeweihte zwei ungewöhnliche Dinge in Zusammenhang: Therapie mit psychisch schwer kranken Menschen und fernöstliche Budo-Künste. Diesen Zusammenhang zu begreifen erfordert eigentlich die direkte Erfahrung, wenigstens was die zugrundeliegenden Techniken oder Künste betrifft. Gaetano Benedetti hat sehr einfühlend aufgezeigt, dass auch die Arbeit mit psychisch kranken Menschen ein wenigstens partielles Einfühlen in ihre oft dunklen oder bizarren Welten voraussetzt...."
mehr:
pdf-Download (147.9 KB) Susanna Roth: Aikido mit Drogenabhängigen
Vortrag in Berlingen/Schweiz auf der Tagung "Der Weg ist das Ziel"vom 17.9.-19.9.1993
"Aikido wurde vom Japaner O Sensei Morihei Ueshiba (1883-1969) aus den Budokriegskünsten heraus entwickelt. Ein Erleuchtungserlebnis ließ ihn eine tiefgreifende Wende vollziehen. Es bedeutete für ihn die Abkehr vom Gedanken an Kampf, Überlegenheit und Sieg. Jeder Sieg hinterläßt Besiegte, Gedemütigte und dies ist der Keim zum nächsten Krieg. Dieses Phänomen können wir in Politik und Geschichte, aber auch im Privatleben zur Genüge beobachten. Sensei Ueshiba begriff, daß es darum ging, über diese zerstörerischen Muster hinauszuwachsen. Seine Lehre ist nach wie vor hochaktuell..."
mehr:
pdf-Download (111.8 KB) Matthias Glatzer: Die Behandlung einer psychosomatisch bedingten Dysästhesie auf der Grundlage der Psychotonik nach Glaser
"Der folgende Artikel gibt anhand einer ausführlichen Fallstudie Einblick in die Atem- und Leibtherapie nach Prof. Dr. med. V. Glaser. Das Verfahren, das Glaser bereits in den 30er Jahren entwickelte und seither im Rahmen seiner Forschungstätigkeit theoretisch und praktisch fundiert hat, wird "Psychotonik" genannt; der Name bezieht sich auf den engen Zusammenhang zwischen seelischen und gefühlsmäßigen Vorgängen und der neuromuskulären Regulation des Tonusgeschehens. Zum besseren Verständnis der Fallstudie werden die Grundprinzipien der Psychotonik kurz erläutert..." mehr:
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1991
Martin J. Waibel: Gemeinsamkeiten statt Trennung
Integrative Ansätze von Gymnastik, Kankengymnastik und psychophysischer Bewegungstherapie in der Klinik
"Die bekannten Formen von Gymnastik, Krankengymnastik (Physiotherapie) und die psychophysische Leib- und Bewegungstherapie (ich verstehe unter diesem Begriff vor allem die Integrative Bewegungstherapie, Konzentrative Bewegungstherapie und im weiteren Sinne auch funktional-übungszentrierte Verfahren wie Feldenkrais, Atemtherapie, Eutonie u.ä.) im klinischen Alltag sinnvoll zu verbinden, scheint zunächst äußerst schwierig..." mehr:
pdf-Download (122.2 KB) Hilarion G. Petzold: Bewegung ist Leben
Überlegungen zum "komplexen Bewegungsbegriff" und zum Konzept der "Kommotilität" in der Integrativen Bewegungstherapie
Zusammenfassung: Es wird der Bewegungsbegriff der "Integrativen Bewegungs- und Leibtherapie" als metahermeneutisches Konzept dargestellt, das Bewegung nicht nur als Lokomotion, motorische Aktivität betrachtet, sondern auch als emotionales Bewegtsein, als Erkenntnisfortschritt und Gedankenbewegung, als soziale Bewegung: Es wird deshalb vom Konzept "komplexer Bewegung" gesprochen. Aufgrund philosophischer Reflexionen und unter entwicklungspsychologischer Perspektive wird herausgearbeitet, daß menschliche Bewegung in gemeinsamer Aktion gründet, einer Kommotilität (commotilit‚), die damit auch zu einem Basisprinzip therapeutischen Handelns wird.
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